Post-Pill-Syndrom


Ein paar Worte zur Antibabypille

Die Antibabypille, das am häufigsten verordnete Verhütungsmittel, gilt als die sicherste Methode zur Verhütung einer Schwangerschaft. Weltweit nehmen ca 70 Millionen Frauen, die die Pille ein. Damit steht sie unangefochten auf Platz 1 der Verhütungsmethoden. Anfang der Siebziger eroberte sie den deutschen Markt und wurde für viele zu einem Meilenstein der Selbstbestimmung. Doch auch dies hat seinen Preis. Zwar wurde die Pille stetig weiterentwickelt, doch trotz dieser Bemühungen weißt sie nach wie vor eine lange Liste mit Nebenwirkungen auf. Setzt man die Pille ab, geht es einem unter Umständen nicht wirklich besser. Diese Auswirkungen nennen sich dann "Post-Pill-Syndrom"

Auswirkungen der Pille auf den weiblichen Körper

Statt der körpereigenen Hormone docken hier künstliche Hormone am Rezeptor an. Normalerweise passen Hormone und Rezeptor zusammen wie Schloss und Schlüssel, aber im Falle der Pille ist dies nicht so. Die Konsequenz: das körpereigene Hormonsystem wird unterdrückt und kann zu einer massiven Schieflage führen. Die Schilddrüse spielt verrrückt, was zu Kraftlosigkiet, Müdigkeit und Gewichtszunahme führen kann und die Eierstöcke werden in einen "Winterschlaf geschickt". Weiterhin kann es zu Übelkeit, Libidoverlust, Blasenentzündungen, vaginalen Pilzinfektionen, Gereiztheit, Depressionen und Kopfschmerzen kommen. Um nur einige "harmlose" Nebenwirkungen zu erwähnen. Leider stellten unlängst auch andere Schlagzeilen die Pille in kein gutes Licht. In der Sendung "Stern-TV" kamen Frauen zu Wort, die zb eine Thrombose oder einen Schlaganfall unter der Pilleneinnahme erlitten, deren Folgen heute noch ihr Leben bestimmen. http://www.stern.de/gesundheit/themen/antibabypille-4540204.html

 

Eine dieser betroffenen Frauen hat eine Seite ins Leben gerufen: http://www.risiko-pille.de/. Sehr zu empfehlen, hier erhält man Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema Pille.

Symptome nach dem Absetzen hormoneller Kontrazeptiva

  • Unregelmäßige Blutung
  • häufig gar keine Regel mehr (Post-Pill-Amenorrhoe)
  • schmerzhafte Regel
  • ausbleibende Eisprünge
  • Neigung zur Gelbkörperschwäche (es wird zu wenig Progesteron gebildet, die Gebärmutterschleimhaut baut sich deshalb nicht auf und es kann sich kein befruchtetes Ei einnisten)
  • Prämenstruelles-Syndrom (PMS)

Hormonelle Verhütungsmittel: Fluch und Segen

Man kann es nicht oft genug widerholen: die Pille ist ein Medikament und kein Brausedrop. Sie greift massiv in unser Hormonsystem ein. Selbst eine gute Verträglichkeit für den Moment, schließt keine negativen Folgeerscheinungen aus. In Deutschland verhüten ca 6 Millionen Frauen, die mit der Pille. Davon entfallen ca 45% auf die Altersklasse zwischen 14 und 20 Jahren. Gerade als junges Mädchen sollte man sich mehr als einmal überlegen, ob man seinem Körper dies wirklich antun möchte.

Das Hormonsystem ist oft noch nicht ausgereift und kann ebensolche Folgen wie das Post-Pill-Syndrom nach sich ziehen. Man sollte sich nicht von Aussagen wie: "Das macht eine tolle Haut" oder "dann bekommst du deine Periode regelmäßig" blenden lassen.

Denn die Blutung unter der Pillenpause ist eine sogenannte Abbruchblutung oder Entzugsblutung und hat nichts mit dem natürlichen Rhythmus gemein. Die Blutung setzt ein als Folge des Entzugs der künstlichen Hormone und sollte grundsätzlich von der biologischen Monatsblutung einer Frau unterschieden werden. Ein weiteres weit verbreitetes Mittel der Verhütung ist die Hormonspirale. Fälschlicherweise wird behauptet, sie wirke nur lokal. Wer jedoch nur ein wenig logisch denkt, dem muss klar sein, dass "nur" eine lokale Wirkung schon physiologisch gar nicht funktionieren kann. Wirft man einen Blick auf den Beipackzettel, erübrigt sich jeglicher Kommentar: https://beipackzetteln.de/mirena

Dasselbe gilt für den Verhütungsring (Nuva-Ring):

http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/NUVARING-Vaginalring-145721.html

Hier Infos zu Implanon (subcutanes Verhütungsstäbchen) http://www.msd.de/.../fachinformationen/implanon_nxt.pdf

 

Dies alles wollen Sie doch nicht wirklich!?

Welche Lösungen gibt es?

  • Hormone im Labor überprüfen
  • Die Leber unterstützen mit pflanzlichen Mitteln
  • Mikronährstoffe einnehmen, wie zb Folsäure, alle B-Vitamine, Zink oder Vitamin C und E. Denn die Pille ist ein "Mikronährstoffräuber"

Vor allem braucht man Geduld bis sich alles wieder eingependelt hat. Nicht selten vergeht hier ein gutes halbes Jahr, bis man positive Ergebnisse erzielt. Hat man wieder eine gesunde Basis geschaffen, gibt es Wege sich Wissen über alternative Verhütungsmethoden anzueignen. Hier kann man sich in einem Forum über die Natürliche Familien Planung (NFP) informieren und austauschen: https://www.nfp-forum.de/

 

In folgendem Buch kann man sich über weitere Möglichkeiten, wie die Kupferspirale oder das Diaphragma belesen: Verhütung ohne Hormone, Dr. med D. Struck, ISBN: 3943793419.

Weiterhin gibt es Webinare von Frau Struck rund um das Thema Verhütung:

https://docdodo.de/webinare-und-online-seminare

Was ist der Pearl-Index

Der Pearl-Index der NFP beispielsweise beträgt 0,4 und gehört somit zu den sehr sicheren Methoden. Der Pearl-Index der Pille liegt bei 0,1 - 0,9 (Minipille 0,14 - 3)

 

Der Pearl-Index, benannt nach dem amerikanischen Biologen R. Pearl (1879–1940), ist ein Maß für die Wirksamkeit bzw. Zuverlässigkeit von Methoden zur Empfängnisverhütung. Er gibt an, wie hoch der Anteil sexuell aktiver Frauen ist, die trotz Verwendung einer bestimmten Verhütungsmethode innerhalb eines Jahres schwanger werden. Je niedriger der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode. Quelle Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Pearl-Index)

Nebenwirkungen der Pille

Vermuten Sie ein Ungleichgewicht Ihrer Hormone aufgrund der Einnahme künstlicher Hormone, kann man dies natürlich auch gezielt im Labor überprüfen. Eigentlich weiß man, dass das Ergebniss nur schlecht ausfallen kann. Bei vielen Frauen macht es aber dann erst „Klick“, wenn sie schwarz auf weiß sehen, wie ihr Hormonhaushalt unter der Pille oder Hormonersatztherapie (HET) gelitten hat. Erst dann sind sie eher bereit hier kritischer zu hinterfragen oder gänzlich davon Abstand zu nehmen.

 

Pille und Co unterdrücken das körpereigene Hormonsystem und bringen dieses fragile Mobile in ein Ungleichgewicht mit all seinen Folgen:

  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Libidoverlust
  • Gewichtszunahme
  • Depression
  • Blutungsstörungen
  • trockene Schleimhäute
  • vaginale Infekte
  • Blasenentzündungen und vieles mehr.

Wollen Sie das wirklich?