Neurodermitis - Zum aus der Haut fahren


Unsere Haut

Die Haut stellt das größte Organ im menschlichen Organismus dar. Ihre durchschnittliche Körperoberfläche beträgt ca 1,7 Quadaratmeter. Sie hat viele wichtige Funktionen und ist Atem-, Stoffwechsel- und Schutzorgan in einem. Ihre Beschaffenheit ist individuell und sagt viel darüber aus, was wir unserem Körper im Laufe des Lebens zugemut haben. Nicht ohne Grund sagt man, dass die Haut der „Spiegel der Seele“ ist.

 

Neurodermitis, was ist das?

Neurodermitis oder "atopische Dermatitis" ist nicht wirklich eine Hautkrankheit, sie stellt sich nur auf der Haut dar. Ein schubweises Auftreten der Neurodermitis ist charakteristisch. Die Ursachen sind leider nicht wirklich bekannt. In vielen Fällen beobachtet man eine familiäre Disposition, aber auch äußere Faktoren wirken begünstigend.

 

Ähnlich einer allergischen oder autoimmunen Erkrankung, reagiert das Immunsystem auf überschießende Reize aus der Umwelt, wie Tabakrauch oder Ozon. Aber auch Ernährung und Kosmetika können einen großen Einfluss ausüben. Weiterhin haben Bakterien, Pilze oder Viren Einfluss, die das Immunsystem schwächen und begünstigend auf die Entstehung von Neurodermitis einwirken können. Kinder sind zu ca 15% davon betroffen, Erwachsene ca 2%

Wie kann man eine Neurodermitis erkennen?

Kennzeichnend ist sicherlich der typische Ausschlag (rot, trocken und juckend) in der Ellenbeuge. Hingegen der Schuppenflechte, die sich außen am Ellenbogen zeigt.

Weitere Stellen, die davon betroffen sein können: Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arm- und Kniebeugen. Es kann zur Schuppenbildung kommen und die Lymphknoten können geschwollen sein.

Was ist zu tun?

Cortisonsalben sind wenig zielführend, sie unterdrücken und stellen keine ursächliche Behandlung dar. Sie schwächen das Gewebe der Haut und begünstigen Pilzinfektionen. Nach meiner Erfahrung sollten man bei Hauterkrankungen auf jeden Fall eine Stuhlanalyse vornehmen lassen. Die Haut ist das Spiegelbild des Darms. Krankheiten wie Neurodermitis oder Akne können die Folge sein. Gute Baustoffe wie Omega 3 Fettsäuren zuführen, vor allem mit hohem EPA-Anteil, welches eine antientzündliche Wirkung hat. Vitamin D nicht vergessen, B12 und noch vieles mehr.

Man könnte sich auch die Frage stellen: Was finde ich so zum "aus der Haut fahren" ?

 

Auf eine gute Ernährung achten und Stress meiden. Stress löst oft einen Schub aus. Gute Pflegeprodukte ohne Duftstoffe und sonstige Zusätze sollten selbstverständlich sein.

Ich freue mich auf einen Termin mit Ihnen. Sie erreichen mich unter 06865-180 440