Nebennierenschwäche


Kommt Ihnen das Folgende bekannt vor?

Sie fühlen sich

  • müde
  • erschöpft
  • ausgelaugt
  • unausgeschlafen, trotz ausreichend Schlaf?
  • gereizt, nervös, zittrig, unruhig?

Sie leiden unter

  • Infektanfälligkeit
  • Herpesinfektionen
  • häufigen Blasenentzündungen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Unfruchtbarkeit
  • PMS, Wechseljahrsbeschwerden
  • Konzentrationsstörungen
  • einem Energieloch am Morgen und/oder am Nachmittag
  • Herzklopfen
  • Haarausfall
  • Verstopfung
  • Schmerzen im oberen Rücken
  • Schilddrüsenerkrankungen (oft Folge einer Nebennierenschwäche)
  • Glutenunverträglichkeit
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Allergien, Asthma
  • Unterzuckerung
  • Schwindel
  • Energiemangel
  • Appetitlosigkeit
  • Man braucht Kaffee um den Tag irgendwie zu überstehen
  • Schlafstörungen
  • Angstzustände
  • Sinusitis und andere Infektionen der Atemwege
  • und noch vieles mehr

Immer mehr Menschen, die den Weg zu mir in die Praxis finden, klagen darüber und über viele weitere Symptome. Erschreckend, dass auch immer mehr Kinder von einer Nebennierenschwäche betroffen sind.

Nebennierenschwäche? Was ist das eigentlich?

Die Nebennierenschwäche beginnt oft schleichend. Unser Körper ist dafür geschaffen mit akutem Stress umzugehen. Werden jedoch nicht ausreichend Erholungspausen eingebaut und stehen wir unter Dauerstress, so ermüden unsere Nebennieren, sind überfordert und es treten oben genannte Symptome auf. Ein sogenanntes Burn-out "ausbrennen" droht.


Dauerstress bedeutet aber nicht nur der Stress im Berufsleben. Nein, das kann jedwede Art von Stress sein, wie:

unregelmäßige, ungesunde Mahlzeiten oder ausgelassene Mahlzeiten über einen langen Zeitraum, Industriekost mit viel Zucker, Zeitdruck, akute und chronische Infektionen, häufige Infekte, schlechte Nachrichten, eine unglückliche Partnerschaft, Arbeitslosigkeit, Schlafstörungen, Prüfungsstress, finanzielle Sorgen, zu hoher Konsum von Kaffee oder Alkohol, Medikamente, viel zu lange wach bleiben,  Verbrennungen (auch Sonnenbrand), Alleinerziehend sein, chemische Belastungen, ungeliebter Arbeitsplatz, der Tod eines Familienmitglieds, u.v.a.

 

Dessen sind sich viele Menschen jedoch nicht bewusst, denn mit Stress verbinden die meisten Menschen fast ausschließlich den Stress im Berufsleben.

 

Die Nebennieren sind Teil des Hormonsystems. Sie sind etwa so groß wie eine Weintraube, sitzen auf den Nieren wie kleine Hütchen und produzieren unter anderem das Hormon Cortisol, unser Stresshormon. Das Cortisol untersteht einem sogenannten circadianen Rhythmus:

Morgens ein bis zwei Stunden nach dem Aufwachen sollte das Cortisol einen satten Wert haben. Das ist auch gut so, denn dies verhilft uns dabei, kraftvoll in den Tag zu starten.

Im Laufe des Tages fällt es kontinuierlich ab, was so gewollt ist, damit wir am Abend zur Ruhe kommen und einschlafen können.

Befinden wir uns im Dauerstress, dann laufen die Nebennieren permanent auf Hochtouren und erschöpfen allmählich immer mehr und mehr, weil sie dieser dauerhaften Überforderung nicht mehr Stand halten können. Uns fehlt dadurch das wichtige Cortisol als Kraftgeber und Unterstützer, um unsere täglichen Aufgaben zu bewältigen. Ein Zusammenbruch droht.

Weitere Ursachen für Müdigkeit

  • eine Leberschwäche (Müdigkeit ist der Schmerz der Leber)
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schlafstörungen
  • Zustand nach einer Krankheit
  • niedriger Blutdruck
  • Viren, wie zb der EBV-Virus
  • Entzündungen
  • Nährstoffmangel
  • Eisenmangel etc

Aufgaben des Cortisol

  • Beeinflussung von Körpertemperatur, Stimmung, Konzentration
  • Regulierung von Blutdruck und Blutzucker
  • Beteiligung an zahlreichen Stoffwechselvorgängen, wie dem Fettstoffwechsel oder dem Kohlenhydrathaushalt

Wer ist von einer Nebennierenschwäche betroffen?

Eine Mutter, die zwischen Haushalt, Kind und Beruf jongliert oder der Mann, der Probleme mit dem Vorgesetzen hat, Druck auf der Arbeit bekommt. Vlt musste man jahrelang einen Familienangehörigen pflegen. Auch derjenige mit chronischen Krankheiten oder traumatische Erlebnisse hatte. Das Fatale ist, man kann davon betroffen sein, hat aber keinerlei Symptome: "Es geht mir doch gut". Der Laborbefund spricht aber eine ganz andere Sprache. Noch dramatischer finde ich jedoch, dass immer mehr Kinder davon betroffen sein können. Mehr Infos erhalten Sie hier

Was sagt die Schulmedizin zur Nebennierenschwäche?

Die Ärzte kennen nur die totale Erschöpfung der Nebennieren, die sogenannte Nebenniereninsuffizienz auch "Morbus Addison" genannt. Eine Unterfunktion, eine Schwäche wollen die Mediziner, laut meiner Erfahrung, nicht anerkennen. Der Arzt läßt das Blut untersuchen, aber leider wird eine Schwäche der Nebennieren erst im Blut angezeigt, wenn diese zu ca dreiviertel erschöpft sind, also 75%. Was aber ist, wenn "nur" 30 oder 50% erschöpft sind?

Was erwartet Sie bei mir?

Mein Medium um eine Nebennierenschwäche festzustellen ist die Diagnostik über den Speichel. Sie bekommen von mir ein Abnahmeset mit und gleich am nächsten Tag können Sie den Test zu Hause selbstständig durchführen. Morgens soll der Wert hoch sein, damit wir gut und kraftvoll in den Tag starten. Im Laufe des Tages ist es normal, dass der Wert immer schwächer wird. Nur ist es leider so, dass die meisten schon mit einem schwachen Wert den Tag beginnen, deshalb ist man morgens trotz Schlaf einige Zeit nach dem Erwachen bereits schon wieder müde.

 

Manchmal macht es auch Sinn zu schauen, wie das Nebennierenmark arbeitet. Diese Untersuchung erfolgt über den Urin. Hier werden dann zb Serotonin oder Adrenalin getestet, denn ein Serotoninmangel kann zb die Ursache für eine depressive Verstimmung sein.

 

Die Nebennierenschwäche wird in verschiedene Stadien untergliedert und das Laborergebnis gibt Auskunft in welcher Phase der Schwäche Sie sich befinden und dementsprechend wird agiert. Wenn die Nebenniere auf Sparflamme läuft, läuft auch vieles andere im Körper nicht rund. Viele klagen über Probleme im Magen-Darmbereich. Deshalb macht es Sinn auch hier genauer hinzusehen. Vlt entpuppt sich ja die Magen-Darmproblematik als eine Folge der Nebennierenschwäche. Vlt triggert eine Entzündung der Darmschleimhaut auch noch zusätzlich die Nebenniere. Weil das ja auch ein Stress ist. Wie Sie sehen, hängt alles mit allem zusammen. Eine Untersuchung des Mikrobioms ist meist unumgänglich.

 

Da es etliche Ursachen für die Symptome geben kann ist die Erstanamnese so wichtig, um die Beschwerden und den Verlauf zu verstehen. Bitte bringen Sie deshalb genügend Zeit zum ersten Termin mit.

 

Unterstützung erhalten Sie in Form von Tees und naturheilkundlichen pflanzlichen Mitteln. Ebenso hat es sich bewährt bestimmte Vitamie und Mineralien einzunehmen. Im Stress wird zum Beispiel viel Magensium verbraucht, welches dann an anderer Stelle fehlt. Aber vor allem sind Sie gefragt:

 

Sehr wichtig ist eine Änderung der Lebensführung, die sogenannte Ordnungstherapie. Dazu gehören zum Beispiel: regelmäßige, gesunde und vitalstoffreiche Mahlzeiten, früher und ausreichender Schlaf, zeitig Fernseher, Computer und Handy ausschalten, positive Gedanken, Spaziergänge in der Natur oder einfach mal Nichtstun.

 

So, wie eine Nebenniere sich nicht von heute auf morgen erschöpft, so ist es auch mit der Dauer der Therapie. Hier braucht es Geduld und Ihre Mitarbeit. Es kann es sein, dass sich eine Regeneration eine geraume Zeit hinzieht. Hier sprechen wir von einem Zeitrahmen, der sich über 6 bis 24 Monate erstrecken kann.

Sie möchten wissen ob Sie oder Ihr Kind von einer Nebennierenschwäche betroffen sind? Unter der 06865-180 440 erreichen Sie mich zwecks Terminvereinbarung.