Nebennierenschwäche bei Kindern


Leider kommt es gar nicht so selten vor, dass Kinder bereits hiervon betroffen sein können.

Im Folgenden erläutere ich Ihnen die Hintergründe ein wenig, damit Sie  Zusammenhänge besser verstehen und deuten können. Vielleicht erkennen Sie Ihr Kind ja darin wieder.

Haben Sie den Eindruck gewonnen, dass dies der Fall sein könnte, so ist der erste Schritt eine gezielte Labordiagnostik per Speichelanalyse. Das geht schon sehr gut bei den Kleinen.

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Symptome und deren Zusammenhänge näher erläutert

  • kommt morgens kaum aus dem Bett --> weil die nötige Menge Morgencortisol fehlt
  • Energieverlust, Müdigkeit, Erschöpfung nimmt zu im Tagesverlauf --> Nebenniere kommt nicht mehr hinterher, erschöpft immer mehr
  • überdreht --> permanente Übersteuerung der Stressachse --> Mikronährstoffverlust
  • Konzentrationsstörung/Gedächtnisstörung --> das Gehirn ist von Glucose abhängig und das ist natürlich bei den Kindern sehr wichtig, um in der Schule etwas zu lernen und haben sie nicht genug Glucose zur Verfügung (bedingt durch Cortisolmangel) kommt es zu
  • Lernstörungen und
  • Heißhunger → der Körper versucht den Glucosemangel zu kompensieren und ruft Heißhungerattacken hervor, was zu einer
  • Gewichtszunahme führen kann

Cortisol hat die Aufgabe überschießende Immunreaktionen zu dämpfen. Fehlt Cortisol kommt es zu

  • Infektanfälligkeit
  • Allergien/Asthma
  • Neurodermitis
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wie kann es sein, dass bereits Kinder von einer Nebennierenschwäche betroffen sein können?

Zum Einen kann dies schon vorgeburtlich entstanden sein: Bereits im Mutterleib entscheidet sich, wie krankheitsanfällig die Kinder später werden und wie gut sie lernen können. Wenn die werdende Mama viel Stress hat, dann überträgt sich das auf den Fötus. Die Folge: Das Kind reagiert auf den Stress der Mutter mit einer erhöhten Cortisolausschüttung und die Stressachse dieser Kinder wird von vorn herein verkehrt eingestellt....

 

Kinder, die mütterlichen Stress erfahren mussten, werden bereits mit kürzeren Telomeren (die Enden unserer Chromosome) geboren, mit der Folge, dass ihre Zellen schneller altern und sie später anfälliger für Krankheiten sind.

Zum Anderen muss man sich einmal anschauen, wie der Alltag vieler Kinder getaktet ist. Manche haben einen Terminkalender, der nicht mehr viel Spielraum für anderes zulässt. Dann noch der Druck in der Schule, private Umstände zu Hause und so weiter....

Werden diese Kinder auffällig bekommen sie vorschnell den ADHS/ADS-Stempel "aufgedrückt". Deshalb lohnt sich auch bei unseren Kleinsten einen Blick auf die Nebenniere.

Was kann man tun, wenn ein Kind betroffen ist?

Allen voran sind Sie als Eltern gefragt. Es gilt die Frage zu klären, warum es überhaupt soweit gekommen ist. Wie kann man den Alltag optimieren? Muss das Kind tatsächlich vier mal pro Woche zum Sport? Wie wird gekocht? Ist es viel an der frischen Luft oder gibt es vielleicht zuviele Reizüberflutungen in Form von Videospielen, Handy etc? Gibt es auch Auszeiten? Zusätzlich kann man sie gezielt naturheilkundlich unterstützen in Form von Globulis, die Ernährung optimieren und vieles mehr.

Sie brauchen eine Beratung zu diesem Thema? Gerne bin ich für Sie da: 06865-180 440